Peter Witt

Jahrgang 1951. Apotheker, Webdesigner. Wohnt in Obing. Verheiratet, 3 Kinder.

Seine Texte sind tagebuchartige Reflexionen und Beobachtungen wie diese:

Da wir in einer Zeit der vielfältigen medialen Vermittlung leben (es gibt so gut wie nichts, was man uns nicht erklären will), hat dies nur zu einer Abkehr von der Unmittelbarkeit geführt. Die uns erfahrbare Welt kann jedoch ohne sattsam bekannte, gesellschaftlich aktuelle Einordnungen wahrgenommen werden. Diesen freie Blick auf das, was vor uns liegt, gilt es wieder zu erlangen. Dafür sind freilich entsprechende Metaphern nötig, die kein Wissenschaftler, wohl aber der mit Literatur vertraute finden kann. Für diese Aufgabe kann man entweder in den Werken großer Dichter fündig werden, in die eigene Lebenspraxis umsetzen oder selbst etwas noch nicht Vorhandenes herstellen. Der Drang zur Veröffentlichung des Geschriebenen und die damit oft zwangsläufig verbundene Profilierungssucht ist nur von zweitrangiger Bedeutung. Für jeden, der schreibt bleibt es entscheidend, dass er das Partielle wahrnimmt und er dadurch das umfassende Ganze erahnen lässt. Indem er dem überall vorhandenem Besonderen eine Form gibt, kann er als Autor eine Bereicherung sein.

 

 

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