Sabine Rosenberg begrüßte im Foyer des NUTS zahlreiche Besucher, darunter einige neue Gäste, die sich kurz vorstellten. In einem Rückblick kam der gestrige Abend im Klaushäusl bei Grassau zur Sprache. Im Rahmen der Chiemgauer Kulturtage 2019 lasen 21 Autoren zum Thema „Das Salz in der Suppe sind wir“.

An der Verlosung beteiligten sich sieben Teilnehmer, von denen drei ausgewählt wurden. Gezogen wurde der Schweizer Max Rubin, der von seinem bewegten Leben erzählte. Ein Buch mit Kurzgeschichten ist noch in Arbeit. Der zweite Leser, Josef Stadler aus Traunstein, bereiste die pulsierende Hauptstadt Malè der Malediven und schwärmte von der einzigartigen Unterwasserwelt, die er mit einem U-Boot in 30 Meter Tiefe bewundern konnte. Waltraud Schögler aus Trostberg las aus ihrem Buch „Der wahre Reitlehrer ist das Pferd“. Dabei erzählt sie, wie sie zu ihrer Berufung fand und heute mit ihren Pferden therapeutisch tätig ist. Da noch Zeit war, wurde ein weiteres Los gezogen. Mick Saunter war der Glückliche, er las aus seinem neuen Krimi vor. In der Szene in einem Schnellrestaurant gelingt es ihm, die Komik beim Bestellen eines Latte macchiato mit der aktuellen Flüchtlingsproblematik überzeugend zu verbinden. Die anschließenden Kommentare nach den Lesungen waren wohlwollend und konstruktiv.

Sabine Rosenberg rundete den Abend mit einem Rätsel ab und fragte, wer an diesem Tag seinen 94. Geburtstag feiere. Schnell wurde auf den großen griechischen Komponisten Mikis Theodorakis getippt, der auch schriftstellerisch tätig ist. Nach der Sommerpause findet das nächste Treffen der Chiemgau-Autoren am Montag, dem 30.09.2019 im Studio 16 statt.

Bericht: Inge Witt

 

Mick Saunter, Max Rubin, Sabine Rosenberg, Waltraud Schögler, Josef Stadler (v.l.n.r.)
Foto: Peter Witt

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