Laura Milde

Ich bin als Kind einer Künstlerfamilie geboren und aufgewachsen im Spannungsfeld des bodenständigen, naturverbundenen Vaters, der sich gerne zurückzog , um stundenlang Querflöte zu spielen, und meiner Mutter, Schauspielerin, die nichts mehr liebte, als im Zentrum vieler Menschen zu sein oder noch besser, auf dem Tisch Flamenco zu tanzen…

 

 

Meiner Familie mütterlicherseits war es völlig klar, auch meine Großmutter war Schauspielerin, dass ich, die einzige Tochter, den Weg der Schauspielerei gehen sollte, um diese Tradition weiterzuführen… mein Vater dagegen hielt nicht so viel von dieser brotlosen Kunst…

Darum habe ich zwar Schauspiel studiert am Mozarteum in Salzburg, habe auch Erfolg gehabt bei meinen ersten Bühnendarbietungen, konnte jedoch meine Bühnenangst einfach nicht in den Griff bekommen.. so war es immer ein Akt, mich zu meinem Stichwort auf die Bühne zu bekommen, was manchmal nur mittels einer Ohrfeige gelang. Nach den ersten Schrecksekunden und der Angst, meinen Text nicht mehr zu wissen, gelang es mir jedes Mal, das Publikum für mich zu gewinnen. Das war jedoch auf Dauer derart aufreibend für mich und meine Kollegen, dass ich frustriert aufgab und mich erst mal mit diversen, auch miserablen Jobs über Wasser hielt. Ich jobbte als Bedienung in miesen Kneipen und in gehobenen Hotels; ich versuchte mich als Sekretärin und holte meine Steno- und Schreibmaschinen-Kenntnisse hervor, die ich auf der Realschule erwarb, merkte jedoch bald, dass ich absolut nicht geeignet war, als Angestellte für einen Chef zu arbeiten. Es war nicht gut für mich und nicht für meinen Chef.

Deshalb wählte ich die Selbständigkeit, auch wenn damit oft meine Existenzangst „gefüttert“ wurde. 20 Jahre lang führte ich eine Kosmetik- und Heilpraktikerpraxis, hielt nebenbei Vorträge, arbeitete als externe Trainerin bei einem großen bayerischen Konzern und baute eine Vertriebs-Organisation für ein Unternehmen in der Gesundheitsprodukte-Branche auf.

Endlich, weit jenseits der 50, entdeckte ich das Schreiben für mich. Immer wieder wurde ich auf meinen Seminaren und Vorträgen gefragt, wann ich ein Buch schreiben würde.

Mein Erstlingswerk: „Der Hintern auf Grundeis, das Herz im Himmel“ bekam von Anfang an gute Rezensionen, was mich beflügelte, weiter zu schreiben.

Nach dem Erscheinen meines zweiten Buches: „Unheilige Gedanken auf dem Heiligen Weg“ schreibe ich an meinem nächsten Buch, das sich rund um das Glück dreht, und wie man es im Alltag erlebbar macht.

Ich mache mich stark für eine „neue Frauenbewegung“. Ich unterstütze Frauen darin, Ihre Leidenschaft zu leben, ihre Vision zu finden und Ihre Gaben zu geben und damit auch Geld zu verdienen. Da immer noch eine Frau von Dreien in Armut lebt, wird es Zeit, dass wir Frauen uns zusammentun, um gemeinsam unsere weibliche Kraft für eine Transformation zu bündeln.

Dabei geht es nicht darum „bessere Männer“ zu mimen, wie es viele Frauen nach der ersten Frauenbewegung taten, sondern zu erkennen, dass wir unsere Stärke als „Vollweib“ leben können und dürfen. Unsere Fähigkeiten wie Empathie, Authentizität, mütterliche Führung, Intuition und Angebunden-sein „nach oben“, sind heute gefragter denn je. Und jede Frau hat eine Botschaft und Gaben und Talente zu geben. Ich biete eine Plattform, auf der sich Frauen gegenseitig unterstützen und zum Erfolg führen.

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