Anni Stiegler

Anni Stiegler lebt in Bernau am Chiemsee. Schriftstellerin oder Karikaturistin wollte sie werden. Malerin hatte auch zu ihren Traumberufen gehört. Aus Vernunftsgründen und um finanziell unabhängig zu sein, beschloss sie, erst einmal eine kaufmännische Ausbildung zu machen und ins Berufsleben zu starten. Das Schicksal hatte allerdings etwas anderes mit ihr vor. Mit 25 Jahren heiratete sie und wurde Mutter einer schwer behinderten Tochter. Vier Jahre später durfte sie einen gesunden Sohn in die Arme schließen. Die Erziehung der Kinder und die Förderung und Pflege ihrer behinderten Tochter bestimmten nun über Jahre ihr Leben. Für berufliche oder künstlerische Ambitionen war da kein Platz. Sie engagierte sich in verschiedenen sozial tätigen Einrichtungen und Ausschüssen. Nach dem Tod ihrer Tochter 2007 besann sie sich auf ihre vergessenen Träume. Sie absolvierte einen Jahreslehrgang für literarisches Schreiben an der Volkshochschule in München.

In der Schreibwerkstatt von Ursula Haas entstanden erste Erzählungen.
Ermutigt und inspiriert von Anna Platsch folgten 2010 lyrische Texte für die Arche bei der Landesgartenschau in Rosenheim.Im Rahmen des Milbertshofener Kulturprojekts erschienen die Prosatexte:
2010 »Träume warten«
2010 »Einen tanzenden Stern gebären«
2012 »Lottofee im Glück«
2012 »Bedienung bitte«
2013 »Schöpfen aus vergangener Zeit – eine Zinkbadewanne«
2011 erschien ihre erste Erzählung unter dem Titel »Eistanz« in der Anthologie »Komm in den Park und schau« im Almut-Grolitsch-Literaturverlag.

In ihrem in Arbeit befindlichen autobiografischen Roman mit dem Arbeitstitel: »Rollstuhlprinzessin – Keine Angst ich halte dich«, beschreibt sie in scheinbar alltäglichen Geschehnissen das Lebensgefühl einer Familie mit einem behinderten Kind.

 

 

 

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